Im Jahr 2009 war Jana Wagenknecht, die Frau von BAU-KO SOLAR-Geschäftsführer Jörg Wagenknecht, in einem der Flüchtlingslager an der thailändischen Grenze um als Hebamme Hilfe zu leisten. So haben wir als „Daheimgebliebene“ aus erster Hand von den schwierigen Lebensbedingungen der Menschen erfahren, die in diesen Lagern leben müssen. Es gibt dort z. B. notdürftigst eingerichtete Krankenstationen, die Ihre Warmwasser- und Stromversorgung nur mithilfe einfachster technischer Möglichkeiten absichern können. Oftmals stehen statt elektrischer Beleuchtung nur Öllampen zur Verfügung.
Das veranlasste uns eine Initiative zu starten, mit deren Hilfe es möglich sein sollte, einen konkreten und sichtbaren Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation in den Flüchtlingslagern zu leisten. Da wir uns tagtäglich mit der Installation von Solaranlagen beschäftgien, bot sich eine Unterstützung bei der Stromerzeugung an. Durch Spenden von unseren Kunden, von BAU-KO-Angestellten und der Geschäftsleitung von konnten drei netzunabhängige „Solar-Sets“ gekauft werden um sie nach Birma zu schicken.
Diese Solar-Sets bestehen jeweils aus mehreren Modulen, Laderegler, und Batteriespeicher. Außerdem gehören jeweils 10 12 Volt Lampen dazu und es gibt 230Volt Steckdosen und 12 Volt Steckdosen.
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Dass die Organisation des Transports aufgrund der weiten Strecke und des Gewichts nicht ganz einfach werden würde, war zu erwarten. Die größten Schwierigkeiten kamen allerdings von anderer Seite: Obwohl es sich bei unserem Projekt um eine Hilfsaktion handelt und sich an die Ärmsten in den Flüchtlingslagern richtet, haben vor allem Zölle und Einfuhrbestimmungen dafür gesorgt, dass die Solar-Sets erst nach langwieriger Planung ihren Bestimmungsort erreichen konnten.
Im April war es endlich soweit, dass einunser Elektriker Holger Muscheid sich auf die weite Reise nach Birma machen konnte. Er wurde im Lager Loi Kaw Wan herzlich begrüßt. Mit Hilfe der Bewohner konnte er innerhalb von wenigen Tagen die Solaranlagen auf einer Schule und einer Gemeinschaftshalle installieren.
Er sagt: „Am meisten beeindruckt, dass die Menschen trotz aller widrigen Umstände nie Ihre Freundlichkeit und Gelassenheit verlieren“.
Die Installation dieser ersten Solaranlagen bestätigt uns darin, weitere Projekte folgen zu lassen. Wir sind uns einig: „Es ist ein gutes Gefühl, wenn die Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird.“
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